Mahnwache beim Pfleiderer-Areal

 Montag, 1. Oktober, 18 Uhr

ZUKUNFT GESTALTEN – STATT GIFT KONSERVIEREN

Was ist wichtiger: 
Wohnraum oder weitere Supermärkte von Edeka und Lidl?

Mit der Mahnwache begleiten wir die erneuten Verhandlungen der Stadtverwaltung mit der Firmengruppe Krause (Bayreuth). Der Investor hatte 2016 das umstrittene Konzept vorgelegt, mit dem die Gifte mit Supermärkten und Parkplätzen konserviert werden sollten. Solche Pläne gefährden die Zukunft Gernsbachs. Und sie werden den Möglichkeiten, die das Gelände zwischen Bahnhof, Murg und Altstadt bietet, nicht gerecht. Das Gift muss raus, damit das Areal zum Wohle Gernsbachs entwickelt werden kann. 

Wir appellieren an die Verhandlungsführenden der Stadt: 
Mitten in Gernsbach sind Supermarkt-Konzepte für die Grüne Wiese fehl am Platz. Gernsbach braucht in seinem Zentrum eine Stadtentwicklung, die ihrem Ruf als „Perle des Murgtals“ gerecht wird. 

Setzen Sie mit uns ein Zeichen.
Kommen Sie am Montag zur Mahnwache.

Treffpunkt: 18 Uhr beim Pfleiderer-Areal in der Bleichstraße im Torbereich

Neue Entwicklungen ? ?

Wie der Bürgermeister verlauten ließ, will er demnächst mit der Krause Gruppe in Gespräche eintreten um das Pfleiderer-Areal „zu entwickeln“.

Man darf gespannt sein, ob dabei nur die Pläne von vorgestern (keine Entgiftung, Betondeckel usw.) aufgewärmt werden, oder ob tatsächlich substanziell Neues besprochen werden wird.

Wenn es nach der SPD geht, muss ja das Gift im Boden verbleiben (Originalton Arntz in der GR-Stzg), weil es für niemanden tragbar wäre, die Kosten dafür aufzubringen. Dass sie dabei die aktuellen Berechnungen und Möglichkeiten geflissentlich unterschlägt zeigt m.E. nur, dass diese Partei kein Interesse an der gesunden Zukunft der künftigen Generationen in Gernsbach hat. Wird interessant sein zu sehen, ob der Bürger diese Haltung bei den GR-Wahlen im kommenden Jahr honoriert. Die BIGG wird jedenfalls dafür Sorge tragen, dass diese Aussagen der SPD nicht in Vergessenheit geraten. Auch heute wieder ist ein solches Statement in der Tageszeitung zu lesen.

Nach Meinung der in der BIGG organisierten Mitbürger ist jede Lösung, die nicht eine Entgiftung bis zum Mindeststandard für Wohnbebauung zum Ergebnis hat, völlig inakzeptabel – und im Gegensatz zu den „Fake News“ der SPD, auch durchaus bezahlbar.

Eine solche vorzuziehende Richtungsentscheidung würde dann ja auch der von der überwältigenden Mehrheit der Gernsbacher Bürger gewünschten Nutzungsqualität des Filetstückes Pfleiderer-Areal Rechnung tragen.

Also, Herr Bürgermeister, handeln Sie bitte im Sinne der Bürger und nicht nach den Präferenzen zweier Parteien des aktuellen Gemeinderates – denn dieser kann sich schon bald entscheidend verändern…..

Wunschzettelaktion – Übergabe an den Bürgermeister

Heute hat eine Abordnung der BIGG die gesammelten und aufgearbeiteten Meinungskundgebungen der Wochenmarkt-Aktion vom April d.J.  dem Bürgermeister im Beisein der regionalen Presse übergeben. Herr Christ bedankte sich und versprach nach der Denkpause im Sommer den Dialog wieder aufnehmen zu wollen.

Wer die „gesammelten Werke “ im Detail sehen möchte, kann sie hier ansehen (ca. 20 Mb)

Neue Initiative der CDU

Liebe Mitstreiter für ein saubereres Gernsbach,

spätestens seit der GR-Sitzung, wo der Antrag der Verwaltung zur Durchführung eines Bürgerentscheides mit der von SPD und FBVG und BM gewünschten Formulierung zum Termin 30.09. 2018 dank der nicht erreichten 2/3-Mehrheit im GR scheiterte, wissen wir nun, wo es lang geht.

Auf der heutigen erweiterten BIGG-Sitzung wurde der demnächst erfolgende Antrag der CDU vorgestellt, der von den Anwesenden Mitgliedern der BIGG voll inhaltlich unterstützt wird. Diese sehr bürgernahe und bürgerfreundliche Initiative der CDU sollte eigentlich bei jedem Gemeinderat, der wirklich und aufrichtig die Dekontaminierung des Pfleiderer-Areal mit einer anschließenden hochwertigen Nutzung möchte, auf fruchtbaren Boden fallen. Aber warten wir mal ab, ob es nicht doch so kommt, dass die Betonfraktion hart bleibt.

Sei es wie es sei:

DAS GIFT MUSS RAUS!

PS: Das Protokoll der Sitzung wird in Kürze per mail verteilt.

PS2: Am Montag, 18.06. treffen sich einige Aktivisten um 16:30 an der Stadtbrücke beim Nepomuk. Weitere Teilnehmer sind sehr erwünscht.

 

Zukunftsweisendes Treffen der BIGG für den 13.6. angesetzt

Nach den ereignisreichen Wochen mit Lenkungskreis, Infoveranstaltung und sehr interessanten Germeinderats-Sitzungen möchten wir am

Mittwoch, den 13.06. um 20 Uhr im Jockers

zusammenkommen und sowohl einen kritischen Rückblick wagen als auch die zukünftigen Aktionen und Vorgehensweisen diskutieren und beschließen.

Um eine breite Basis dafür zu haben, wäre es sehr hilfreich, wenn eine deutlich größere Zahl der BIGG-Mitstreiter anwesend wären, als zuletzt bei den zugegebenermaßen recht kurzfristigen Einladungen.

Wochenmarkt-Stand

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Der Stand der Bürgerinitiative Giftfreies Gernsbach (BIGG) auf dem Wochenmarkt fand großen Zuspruch der Gernsbacher. Insbesondere war eine intensive Beteiligung an der Wunschzettelaktion zu verzeichnen, bei der Jedermann seine Wünsche für die Gestaltung eines dereinst entgifteten Pfleiderer-Areals niederschreiben konnte.
Hier ergab sich eine überragende Mehrheit in die Richtung eines Freizeit- und Erholungs-Parks, aber auch etliche andere, sehr interessante Alternativen, wurden als Wunsch hinterlassen.
Die BIGG wird diese „Wunschzettel“ bei nächster Gelegenheit dem Bürgermeister übergeben.
Auch die Darstellung der extrem hohen Giftkonzentration durch die „Aktion Schubkarren“ erregte natürlich das Interesse der Wochenmarktbesucher. Ungläubig ließ sich der eine oder andere die Rechnung aufmachen, wieso schon eine derart geringe Menge der Erde vom Pfleiderer-Areal ein so unglaublich hohes Gefährdungspotential besitzt.
Daher bleibt es bei der Forderung der BIGG:

Das Gift muss raus!

Quecksilber und der Bürgermeister

Ist der Bürgermeister Julian Christ schon komplett auf die Linie der SPD und FBVG eingeschwenkt?
Hat er vergessen, was er in seinem Wahlkampf so alles als Zukunftsversprechen abgegeben hat? Man erinnert sich besonders gut an sein Schlagwort „Generationengerechtigkeit“. Wie geht das zusammen mit der Absicht, das Gift für zig Generationen vor Ort zu lassen und zu hoffen, dass nichts passiert.
Oder „Bürgerbeteiligung und Bürgernähe“. Glaubt er wirklich, die Einrichtung eines Lenkungskreises, dem im Wesentlichen Inhalte und Zeitrahmen durch BM und Verwaltung vorgegeben ist, dadurch bürgernäher zu machen, indem er ganze 4 Bürger sozusagen als Alibi-Bürger mitdiskutieren lässt?

Bei der sog. Sachstandsberichts-Veranstaltung in der Stadthalle vor Kurzem hat besonders enttäuscht, dass unser mit so großer Mehrheit gewählter BM in seiner „Einführungsrede“ plötzlich nur noch verharmlosend von „Chemikalien“ im Boden, statt von hochgiftigen Quecksilber- und Arsensalzen gesprochen hat. Woher dieser Nomenklaturwechsel?

In einer Umweltstudie wird ausgeführt, dass Quecksilberionen (Anm.: Das auf dem Pfleiderer-Areal verwendete Quecksilber-Sublimat ist chemisch gesehen Quecksilberchlorid HgCl2, das sich in Wasser löst und dann in Quecksilberionen Hg+ und Chloridionen Cl- zerfällt) im Boden unter Mitwirkung von Bodenbakterien zu dem besonders hochgiftigen Methylquecksilber umgebaut werden.
Zitat: „Auch der Klimawandel trägt dazu bei, „schlummernde“ Quecksilber-Reservoire zu aktivieren: Je wärmer es wird, desto aktiver werden Mikroorganismen in Boden und Wasser. Und sie sind schließlich diejenigen, die Quecksilber in seine giftigste Form umwandeln – Methylquecksilber„

https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/greenpeace-studie-quecksilber-kohle-31032015.pdf

Besonders lesenswert sind die Ausführungen unter Punkt 4., wo die möglichen Wirkungspfade und Einflüsse auf die Gesundheit ausführlich beschrieben werden.

Es soll keine Panik erzeugt werden, da bisher beim Pfleiderer-Areal nichts erwiesen ist, aber allein das extreme Gefahrenpotential, das dort schlummert und wenn es nach SPD und FBVG geht, auf nahezu ewige Zeiten als Risikofaktor in Gernsbach belassen werden soll, ist Grund genug, jede andere Möglichkeit als eine Überdeckelung, vorzuziehen.

Dafür kämpft die BIGG – Das Gift muss raus

Morgen Informationsveranstaltung in der Stadthalle

Wie in der Presse und im Internet durch die Stadtverwaltung bekannt gemacht wurde, findet morgen eine Informationsveranstaltung zur „Vorbereitung eines Bürgerentscheides“ in der Stadthalle Gernsbach um 19:00 Uhr statt.
Es war zu erfahren, dass es dort im Wesentlichen das Umweltamt Rastatt, die Kanzlei, die von der Stadt mit der Aufstellung eines Rechtsgutachtens zur Situation um das Pfleiderer-Areal beauftragt wurde und die Stadtverwaltung diejenigen sind, die Informationen geben werden.
Mitglieder der Bürgerinitiative sind nicht eingeladen, um weitergehende Informationen zu geben.
Im Gegenteil, die BIGG-Mitglieder, die uns im sogenannten Lenkungskreis (sollte vielleicht besser Ablenkungskreis heißen) vertreten, wurden aufgefordert, sich während der Veranstaltung zurückzuhalten.
Aus meiner Sicht eine unzumutbare Maulkorbhandlung, die in einer Demokratie wie wir sie immer noch in Deutschland genießen dürfen, völlig inakzeptabel ist.
Daher hier und heute die Aufforderung, die Veranstaltung zu besuchen und durch intensives Nachfragen alle Informationen aus den Beteiligten zu erhalten, die für eine komplette Beurteilung der aktuellen Sachlage und der künftigen Möglichkeiten zur Sanierung des Areals beitragen können.

Offene Fragen für Bürgermeister Christ

Am 31.01., im Anschluss an die konstituierende Sitzung des Lenkungskreises, wurden dem Bürgermeister die 19 offenen Fragen übergeben, die von Mitgliedern der Bürerinitiative formuliert wurden.
Dies sind die Fragen:

1. Welche Nutzungen finden auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Pfleiderer statt und wer hat die Nutzungsverträge abgeschlossen?
2. Wer ist für die Sicherung des Betriebsgeländes verantwortlich?
3. Wer kontrolliert ob das Betriebsgelände verschlossen ist?
4. Ist gewährleistet, daß durch die Nutzung des Geländes keine Schadstoffe nach außen gelangen?
5. Wer hat 2017 die Feuerwehrübungen mit schwerem Gerät mit Löscheinsatz genehmigt? Wurde geprüft ob die an der Oberfläche liegenden Schadstoffe eine Gefahr für die Feuerwehrleute waren?
6. Für Probeentnahmen wurden Bohrkerne gesetzt und dabei die Versiegelung der Oberfläche zerstört. Wurden die Bohrlöcher wieder versiegelt?
7. Warum lagern immer noch Bohrkerne offen auf dem Gelände und stellen diese eine Gefahr dar?
8. Die 2005 abgeschlossene Sanierungsvereinbarung legte die Grundwasserreinigung durch den Bau von 3 Grundwasserbrunnen fest. Aufgrund der vollständigen Versiegelung der Oberfläche wurde diese Sanierungsmaßnahme für ausreichend gehalten. Die aktuelle Bebauung sieht ebenfalls eine vollständige Versiegelung der Oberfläche vor. Nun werden aber 12 Grundwasserbrunnen für die Abreinigung des verunreinigten Grundwassers für notwendig gehalten. Bedeutet dies, daß die jetzige Anzahl der Grundwasserbrunnen für die notwendige Sanierung nicht ausreichend sind?
9. Welche Giftstoffe kommen in der Grundwasserreinigungsanlage an?
Welche Giftstoffe werden in welchen Mengen zurückgehalten?
Was geschieht mit den zurückgehaltenen Giftstoffen?
Welche Durchsatzmengen an Grundwasser kommen in der Grundwasserreinigungsanlage an?
10. Gemäß Berechnungen des ARCADIS Gutachtens 2005 müssten die installierten Grundwasserbrunnen in den letzten 11 Jahren 170 KG Quecksilber Schadstoffe zurückgehalten haben. Aufgrund der Auswertung der Grundwasserreinigungsanlage wurden aber nur 7,5 KG Quecksilber zurückgehalten. Wie ist dies zu erklären?
11. Warum wird im Sanierungsverfahren auf die Schadstoffbelastung durch die Chromate nicht näher eingegangen?
Wie werden diese Schadstoffe aus dem Grundwasserabstrom entfernt?
12. Das ARCADIS Gutachten 2005 stellt in seinem Sanierungsgutachten (Ziffer 4.2) fest, daß die Bodenproben nicht nach den Vorschriften der BBodenSchV entnommen worden sind. Ist es dann zulässig diese Ergebnisse als Grundlage für die Ausarbeitung des Sanierungsziels heranzuziehen?
13. Die Sanierungsvereinbarung Pfleiderer/Landratsamt 2005 hält im Abschnitt „Vorbemerkung“ des Sanierungsvertrages ausdrücklich fest, daß das Büro ARCADIS in den letzten Jahren die gesamten Untersuchungen nach den Vorschriften des BBodenSchG und der BBodenSchV durchgeführt hat und daraus der Sanierungsplan aufgestellt wurde. Wie kommt das Landratsamt zu dieser Feststellung, da doch ARCADIS in seinem Sanierungsgutachten (s.a. Frage 12.) ausdrücklich betont, die Bodenproben nicht entsprechend den gesetzlichen Vorschriften entnommen zu haben?
14. Das von Pfleiderer in Auftrag gegebene Sanierungsgutachten kommt zum Ergebnis, daß der Wirkungspfand Boden-Mensch nicht näher untersucht werden muß, da die Oberfläche komplett versiegelt ist. Die tatsächlichen Verhältnisse bestätigen dies aber nicht, die Bodenversiegelung ist an vielen Stellen nicht mehr intakt. Das Ökoinstitut kommt in seiner gutachterlichen Stellungnahme im Februar 2016 zu dem gleichen Ergebnis und fordert diesbezüglich weitere Untersuchungen und die Anpassung des Sanierungsvertrages. Was wurde diesbezüglich getan?
15. Das Sanierungsgutachten ARCADIS 2005 macht zu dem Wirkungspfad Boden-Pflanze keine Aussage bzw. prüft diesen Wirkungspfad nicht. Infolge der vollständigen Oberflächenversiegelung und des fehlenden Pflanzenbewuchses würde sich die Beurteilung erübrigen. Die Realität sieht aber anders aus. Der üppige Pflanzen- und Baumbewuchs ist für jedermann ersichtlich. Es besteht die Gefahr, daß die Giftstoffe über den Wurzelbereich der Pflanzen und das Blattwerk in den Umweltkreislauf gelangen. Das Ökoinstitut fordert deshalb in seiner Expertise Februar 2016 den Wirkungspfad Boden-Pflanze zu untersuchen und den Sanierungsvertrag anzupassen. Was wurde diesbezüglich getan?
16. Wie schon seit Jahren bekannt ist der Felsuntergrund brüchig. Verunreinigtes Grundwasser gelangt somit in den tieferen Grundwasserleiter. Das Ökoinstitut forderte deshalb dies zu untersuchen.
Wurde der tiefere Grundwasserleiter auf den Schadstoffgehalt untersucht?
Wie ist die Fließrichtung des tieferen Grundwasserleiters und wohin könnten dann die Schadstoffe fließen?
17. Die imprägnierten Bahnschwellen standen oft längere Zeit in offenen Güterwagen auf dem Bahngelände und waren der Witterung ausgesetzt. Wurden in diesen Bereichen Bodenproben entnommen und liegt eine Kontamination vor? Kann ausgeschlossen werden, daß Schadstoffe in das tiefere Erdreich gelangt sind?
18. Genauere Bodenuntersuchungen 2009 durch das Büro ARCADIS haben ergeben, daß die Schadstoffe über das ganze Pfleiderer-Areal verteilt und die gesetzlichen Grenzwerte um das zig-fache überschritten sind. Da die Grundwasserentnahmebrunnen jedoch nur im Kernbereich der Imprägnierbecken gesetzt sind, besteht die Gefahr, dass ein erheblicher Teil des Sickerwassers ungereinigt zur Murg hin abfließt.
Wurde jemals das Ökosystem der Murg auf die Auswirkungen, die von dem kontaminierten Pfleiderer Gelände ausgehen, untersucht? Wurde jemals untersucht ob, verursacht durch die Kontamination des Pfleiderer-Areals, sich die Ökosysteme oberhalb bzw. unterhalb des Geländes verändert haben?
19. Die Stellungnahme des Öko-Institutes hat vor knapp einem Jahr etliche Maßnahmen angeregt. Welche dieser Vorschläge/Forderungen sind umgesetzt und welche nicht?

Zusammenkunft der BI am Dienstag, 16.01.2018

Zur Vorbereitung der künftigen Aktivitäten der Initiative Giftfreies Gernsbach treffen sich die interessierten Bürger am 16.01.2018 um 20:00 im Nebenraum der Gaststätte Michelangelo in der Haydnstraße (Tenniscenter). Es sollen die offenen Fragen formuliert sowie der Stand der bisherigen Gespräche mit BM und Verwaltung erörtert werden.
Vorraussichtlich am 31.01. wird die erste Sitzung des sog. Lenkungsausschusses stattfinden, dessen Ziel ja die Vorbereitung eines Bürgerentscheides über die Zukunft des Pfleiderer-Areals sein soll.
Leider mussten wir in der letzten GR-Sitzung des vergangenen Jahres miterleben, dass das Interesse der Bürger trotz gegenteiliger Aussagen von BM Christ offensichtlich vom GR nicht gerne so kraftvoll vertreten gesehen wird, da der Antrag, die BI in diesem Verfahren in einen Stand zu versetzen, der dem entsprechen würde, als ob die BI selbst den Bürgerentscheid herbeigeführt hätte, mehrheitlich abgelehnt wurde. Daher wurde von uns beschlossen, gegen die Ablehnung unseres Widerspruchsbescheides nunmehr Klage vorm Verwaltungsgericht zu erheben. Augenscheinlich ist das wohl die einzige Möglichkeit, das Heft des Handelns weiterhin nicht ausschließlich GR und Verwaltung überlassen zu müssen.
Weitere Diskussionen werden am kommenden Dienstag im „Michelangelo“ erfolgen. Auf rege Teilnahme freuen sich die Sprecher der BIGG.