Antwort der Stadtverwaltung wirft mehr Fragen auf als sie beantwortet.

Auf unsere spezifischen Fragen während der letzten Bürgerfragestunde zu den mit der Grundwasser-Reinigungsanlage bisher erzielten Leistung wurde im Stadtanzeiger geantwortet.

Erstmals erfuhr die Öffentlichkeit von im Grundwasser gemessenen Quecksilber-Konzentrationen bis zu 1300 μg/l (millionstel Gramm pro Liter) Der Grenzwert für Grundwasser ist gesetzlich bei 1μg/l festgelegt. Ist es da eigentlich beruhigend oder doch eher das Gegenteil, wenn man daraus schließen muss, dass ein erwachsener Mensch ca. 50 l diese Grundwassers trinken müsste, um ein tödliches Risiko zu haben.

Merkwürdig mutet auch die Menge von insgesamt 7,5 Kg „gewonnenes“ Quecksilber an –und das in mehr als 8 Jahren Betriebszeit der Anlage??
Bei den im Arcadis-Gutachten von 2005 vorgegebenen Werten sollten rein rechnerisch mehr als 20 Kg Quecksilber „gewonnen“ werden –
aber pro Jahr!!!

Die Bürgerinitiative informierte bereits die Stadt, dass die genannten Werte rechnerisch wenig Sinn ergeben.

Die Stadtverwaltung hat nach eigener Auskunft weder Erkenntnisse über Ablauf und Häufigkeit der Überwachung, noch der technischen Ausstattung der Grundwasser-Reinigungsanlage.

Fazit:
Es gibt noch enormen Klärungsbedarf zwischen Stadtverwaltung und Umweltamt. Diese im Dunkeln liegenden Fakten sind zu erhellen und den Bürgern zugänglich zu machen. Dies sagte die Stadtverwaltung für die nahe Zukunft zu.

Wir bleiben dran …

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